13.10.2011 Energy Harvesting in der Kraftmesstechnik

Energy Harvesting in der Kraftmesstechnik
Ein Thema mit dem sich Alluris nicht erst seit Fukushima befasst
Mobile Messgeräte mit (wiederaufladbaren) Batterien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch es gibt auch unzählige stationäre elektronische Messgeräte in der Produktion, die ohne Netzanschluss betrieben werden. Allen gemeinsam ist das Problem, dass der Energiespeicher entweder regelmäßig ausgewechselt oder nachgeladen werden muss. Manche Anwender entscheiden sich daher sogar für rein mechanische Geräte. In unserer Entwicklungsabteilung arbeiten wir bereits seid einiger Zeit an einer Lösung zu diesem Problem.
Unsere Lösung heißt Energy Harvesting. Das Prinzip klingt sehr einfach: Harvesting bedeutet „Ernten“ der Energie aus dem Umfeld des elektronischen Geräts, in unserem Fall "Ernten" wir das Licht am Arbeitsplatz mit Hilfe einer Solarzelle. Die physikalischen Prinzipien dafür sind bekannt, wenngleich die Nutzung kleiner Lichtmengen (ab 200 Lux) eine Herausforderung für die Aufbereitung notwendiger Betriebsspannung darstellt.
Absolut neu ist, dass es uns gelungen ist, den Energieverbrauch unseres elektronischen Kraftmessgerätes extrem zu senken. Dadurch ist es möglich, dass die neuen mobilen Kraftmessgeräte der FMI-S Baureihe energieautark arbeiten, also keine zusätzliche Energie aus dem Stromnetz benötigen.
Die neue Kraftmessgerät-Baureihe FMI-S umfasst drei Modelle mit Messbereichen von 5N bis 5000N, Auflösung bis 10.000 Schritte für Zug- und Druckkraft, Genauigkeitsbereiche bis 0,1% und dem innovativen Stromversorgungskonzept mit integrierter Solarzelle.
FMI-S10 ... das Standardgerät für die mobile Kraftmessung. Für Outdoor-Einsätze mit IP65 Spritzwasserschutz (ab 500N)
FMI-S20 ... mit hoher Messrate insbesondere für die exakte Ermittlung von Bruch- und Reissfestigkeit.
FMI-S30 ... ausgestattet mit zusätzlichen Features, wie einer Grenzwertüberwachung, skalierbarer Datenaufzeichnung, Statistikfunktionen, USB-Schnittstelle.